Großvenediger

3.660 m – Die höchste Erhebung im Salzburgerland liegt an der Grenze zu Osttirol und ist Namensgeber und Hauptgipfel der Venedigergruppe. Diese bildet gemeinsam mit weiteren Bergmassiven die gewaltige Großgruppe der Hohen Tauern. Das Erscheinungsbild der “weltalten Majestät” ist durch die allseitige starke Vergletscherung geprägt, wobei die einzelnen Gletscher durch insgesamt vier überaus markante Grate getrennt sind.

Erstbesteigung

Seit jeher übte der Großvenediger eine große Faszination auf Bergbegeisterte aus. Und doch dauerte es lange, bis die ersten Bergsteiger einen Fuß auf den Gipfel setzten.
Im Jahre 1828 scheiterte der bergaffine Sohn des österreichischen Kaiserhauses Habsburg Erzherzog Johann von Österreich kurz vor dem Gipfel bei diesem ambitionierten Vorhaben. Paul Rohregger, aufgrund seiner Arbeit als Oberförster und Jäger, als versierter Einheimischer zur Erkundung der Route und Leiter der Expedition auserkoren, wird beim Anlegen der Spur von einer Lawine erfasst und schwer verletzt. Erst am 3. September 1841 glückte die Besteigung des Großvenedigers. Die groß angelegte Expedition einer 40-köpfigen Mannschaft, initiiert von Ignaz von Kürsinger, erklimmt den Venediger auf der Route des heutigen nordseitigen Normalwegs.

Seit dieser Zeit ist der Großvenediger für viele ein Ziel das auf der “Bucket List” steht. Einmal ganz oben am Gipfel stehen, welch herrliches, unbeschreibliches Glücksgefühl!