Großglockner

Der höchste Berg in Österreich erhebt sich 3.798 m hoch über den Meeresspiegel und ist somit der höchste Berg Österreichs. Er ist das Zentrum des größten Österreichischen Nationalparks Hohe Tauern. Dieser erstreckt sich mit 1.800 km² auf die Bundesländer Salzburg, Kärnten und Tirol. Der „schwarze Berg“ wird von ca. 180 km² Gletschereis bedeckt. Man nimmt an, dass sich der Name Glockner von Klocken kommt, dem Donner, der bei Steinschlag ertönt.

Erstbesteigung

Die ersten Versuche den Großglockner zur besteigen fanden 1799 statt. Die Salmhütte wurde im Frühjahr dieses Jahres als wichtiger Stützpunkt zur etappenweisen Besteigung auf 2.644m errichtet. Namensgeber war der Kärntner Erzbischof von Salm-Reifferscheid, der den Bau der Hütte veranlasste. Im Juni 1799 wäre die erste Expedition auf den Gipfel beinahe geglückt, die beiden Brüder Klotz mussten aufgrund eines Schneesturms jedoch umkehren.

Im Sommer 1800 versuchte eine größere Gesellschaft, von Geistlichen und Professoren veranstaltet, erneut den Anstieg. So standen am 28. Juli 1800 erstmals fünf Bergsteiger auf dem Gipfel des Großglockners. Der Döllacher Pfarrer Franz Josef Horasch mit vier Zimmerleuten, darunter die Brüder Klotz waren bereits in den frühen Morgenstunden der Gesellschaft von der Adlersruhe aus vorausgeeilt. Die Erstbesteigung im Winter erfolgte erst im Jahr 1953.

Einmal auf dem höchsten Berg Österreichs zu stehen ist für jeden Bergliebhaber ein Traum. Am Gipfel die Freiheit spüren, die tolle Aussicht geniessen und die Strapazen des Aufsteigs vergessen. Der Aufstieg hat noch jeden Besteiger sehr stolz gemacht.